Herbrechtingen, 12.05.2020

Liebe Eltern der Klassen 1 bis 4,

am 18. Mai 2020 beginnt wieder ein Teil des „echten“ Unterrichts.

Die Klassen 4ab erhalten in den Hauptfächern (Deutsch, Mathematik und Sachunterricht)  täglich Unterricht bis zu den Pfingstferien, damit sie gut auf die weiterführenden Schulen vorbereitet werden können. Die anderen Fächer und alle anderen Klassen werden wie bisher auch online bzw. in bekannter Form unterrichtet.

In einem zweiten Schritt werden nach den Pfingstferien, also ab dem 15. Juni 2020, auch die Schülerinnen und Schüler der anderen Klassenstufen an der Grundschule in einem rollierenden System beschult. So sollen alle Klassenstufen bis zu den Sommerferien in den Präsenzunterricht einbezogen werden.

Es ist vorgesehen, dann die Klassenstufen 1 und 3 sowie die Klassenstufen 2 und 4 im wöchentlichen Wechsel zu unterrichten.

Zusammengefasst:

 

Montag, 18. Mai bis zu den Pfingstferien     Die Klassen 4a/b werden täglich

durchgehend beschult.

 

Nach den Pfingstferien ab 15. Juni 2020      1. Woche:  Klassen 1 a/b und 3 a/b

  1. Woche: Klassen 2 a/b und 4 a/b

 

Es haben also im wöchentlichen Wechsel

entweder die 1er/3er oder 2er/4er an der
Schule wieder Unterricht.

 

Achtung! Die Klassen in der Pistoriusschule (3b, 4b) werden in unseren Gebäuden im Schulzentrum beschult werden. Detailinfos erfolgen über die dann zuständigen LehrerInnen Frau Gerlach (4a) und Frau Bott (4b, Stv. für Frau Müller) und Frau Salemi (3b).

 

Unterricht in kleinen Gruppen:

Der Unterricht wird so organisiert, dass dem Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern Rechnung getragen wird und die Hygienevorgaben eingehalten werden.

Der Präsenzunterricht wird in kleinen Gruppen abgehalten. Entsprechend müssen die Lerngruppen zu verschiedenen Unterrichtszeiten an die Schule kommen. Deshalb wird eine Änderung der Möblierung in den Klassenzimmern, d. h. eine Reduzierung der Tische und Stühle vorgenommen. Auch der Zutritt zur Schule (Ankommenssituation mit Maske!), die Abläufe in den Pausen (Pausen nur gemeinsam mit dem Lehrer und im Abstandsmodus!) werden von den zuständigen Lehrern mit den Kindern immer wieder besprochen und gemeinsam durchgeführt. Die Toiletten dürfen nur einzeln aufgesucht werden!

Aufgrund von Vorerkrankungen dürfen einige Lehrkräfte den Präsenzunterricht nicht halten, so dass wir einen Wechsel vornehmen müssen. Hier die bisher erfolgten Änderungen:

 

Frau Weiss (2b) wird voraussichtlich vertreten durch Frau Leonhardt.

Frau Müller (4b) wird vertreten durch Frau Bott.

 

Was ist, wenn ihr Kind eine relevante Vorerkrankung hat oder in Ihrem Haushalt Personen leben, die einer Risikogruppe angehören?

 

Bei minderjährigen Schülerinnen und Schülern mit relevanten Vorerkrankungen entscheiden die Erziehungsberechtigten über die Teilnahme am Unterricht. Gleiches gilt, wenn im Haushalt Personen (Eltern, Geschwister) leben, die einer Risikogruppe angehören.

 

Was sind Risikogruppen?

 

Dazu zählen insbesondere Menschen mit relevanten Vorerkrankungen wie

  • Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems (z. B. koronare Herzerkrankung und Bluthochdruck)
  • chronischen Erkrankungen der Lunge (z. B. COPD)
  • chronischen Lebererkrankungen
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  • Krebserkrankungen
  • ein geschwächtes Immunsystem (z. B. aufgrund einer Erkrankung, die mit einer Immunschwäche einhergeht oder durch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten, die die Immunabwehr beeinflussen und herabsetzen können, wie z. B. Cortison).

Sollte Ihr Kind während der Unterrichtsphase Erkältungssymptome entwickeln, müssen wir es umgehend nach Hause schicken und es darf bis zur Genesung nicht mehr in die Schule kommen.

Dasselbe gilt, wenn das Kind schon bei ihnen zu Hause solche Symptome anzeigt. Sie dürfen dann das Kind nicht in die Schule schicken!

 

So sieht ein Schultag ab dem 18. Mai. 2020 aus:

 

  1. Der Weg zur Schule

 

Ihr Kind kommt nach Möglichkeit zu Fuß oder wird von Ihnen mit dem PKW zur Schule gebracht. Die Polizei Herbrechtingen wird die Laufwege der Schüler am Morgen stichprobenartig kontrollieren. Es gilt auf dem Schulweg und dem Schulgelände: Abstandhalten und Maske tragen sind Pflicht!

 

  1. Das Verhalten im Schulhaus

 

Im Schulhaus haben wir folgende Vorkehrungen getroffen, damit die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich ist:

 

  • Die Grundschüler werden im Grundschulgebäude und in Räumen des Gemeinschaftsschulgebäudes unterrichtet, mit der Maßgabe, dass sich die einzelnen Gruppen so wenig wie möglich begegnen und damit weniger Ansteckungsmöglichkeiten bestehen.
  • Die Schüler betreten kurz vor Unterrichtsbeginn das Schulhaus und gehen direkt in ihren Unterrichtsraum. Markierungen (auch die Abstandsmarkierungen auf den Treppen) bitte unbedingt beachten, sie helfen die Abstände einzuhalten. Die Lehrer sind bereits anwesend!
  • Beim Ankommen und während des gesamten Schultags führen die Lehrkräfte auf den Gängen und in den Pausenhöfen Aufsicht, um die Abstandsregeln zu kontrollieren. So darf sich z. B. nie mehr als eine Person in der Toilette aufhalten. Die Lehrkräfte achten auch darauf, dass die Schülerinnen und Schüler möglichst wenig im Schulhaus anfassen. Desinfektionen der Tische und Türklinken finden in regelmäßigen Abständen statt!
  • Die Klassen werden in großen Räumen oder zwei Räumen unterrichtet, um den Abstand der Tische von 1,50 m einzuhalten.
  • In den Klassenzimmern haben das Lehrerpult und alle Schülertische eine feste, markierte Position. Diese Positionen dürfen nicht verändert werden. Für die Lehrkraft

ist das Lehrerpult die Grenze zum Schülerbereich. Wir stuhlen nach Unterrichtsende nicht mehr auf, damit alle Flächen täglich gereinigt werden können.

 

  • Die zuständigen Lehrer begrüßen die Schüler zum jeweiligen Unterrichtsbeginn und weisen täglich auf die Hygiene-Vorschriften hin. Er wird sicher sinnvoll sein, diese Regeln auch an den folgenden Tagen erneut gemeinsam zu besprechen.
  • Die Lehrkräfte werden die Unterrichtsräume nach Möglichkeit dauerbelüften, ansonsten immer wieder Stoßlüftungen durchführen. Weil es auch im Mai insbesondere am Vormittag noch empfindlich kühl werden kann, sollten die Schüler immer auch eine Jacke dabei haben.
  • Die Unterrichtsgruppen gehen getrennt und unter Aufsicht in die Pausen. Auf unseren weitläufigen Pausenhöfen können die Schüler die Abstandsregeln gut einhalten.
  • Zusätzliche Hygienemaßnahmen im Schulhaus:

 

  • Desinfektionsmittel-Spender an den Eingängen
  • Seife und Waschbecken in den Unterrichtsräumen, Einmalhandtücher
  • Spezielle tägliche Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen durch die Reinigungsfirma, die über die Anforderungen der DIN 77400 hinausgehen und insbesondere die häufigere Reinigung von Griffen, Klinken, Treppenläufen etc.
  • Plexiglasscheiben im Sekretariat
  • Den Lehrkräften, Sekretärinnen und Hausmeistern empfehlen wir, sogenannte Alltags-Masken zu tragen.
  • Auch den Schülern empfehlen wir, Alltags-Masken zu tragen. Wer keine eigene Maske mitbringt, kann eine Maske im Sekretariat erhalten.
    Beim Auf- und Absetzen darf man die Maske NUR am Befestigungsband bzw. -gummi anfassen, auf keinen Fall am Stoff selbst.
  • Die Getränkeautomaten und der Wasserspender sind außer Betrieb, es gibt auch keinen Bäcker- oder sonstigen Pausenverkauf. Bitte geben Sie daher Ihrem Kind Getränk und Pausenbrot mit.

 

Die wichtigsten Regeln sind also:

Abstand halten – Nichts anfassen – Hände waschen – Masken tragen

 

 

  1. Der Heimweg

 

Nach dem Unterrichtsende verlassen die Schüler ohne Verzögerung das Schulhaus und machen sich auf den Heimweg bzw. werden von Ihnen abgeholt. Die Polizei wird wieder die Schulwege stichprobenartig kontrollieren, damit die Schüler die Abstände einhalten.

Zuletzt noch eine Bitte: Auch wenn die Schulleitung und die Hausmeister vieles planen können, so wird doch nicht alles vorhersehbar sein. Wenn Ihrem Kind irgendeine

„Sicherheitslücke“ auffällt, soll es umgehend die nächste erreichbare Lehrkraft ansprechen.

 

Wir werden ständig versuchen, die Abläufe zu verbessern, damit Corona im Bibrisschulzentrum keine Chance hat. Wir alle haben in den letzten Wochen erlebt, wie wichtig Schule ist und auch das Zusammenkommen in den Klassen herbeigesehnt wird. Deswegen muss unser Ziel sein, den vorsichtigen Einstieg auch fortsetzen zu können. Damit irgendwann wieder alle Schülerinnen und Schüler ins Schulzentrum kommen können. Es wäre unendlich schade, wenn wir diese Chance durch Leichtsinn verspielen würden! Bitte helfen Sie alle mit, damit dies nicht geschieht!

 

 

Wir freuen uns auf unsere Grundschüler!

 

 

 

gez. Roland Widmann, GMS Rektor                gez. Ursula Röschl, GMS Konrektorin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier noch einmal die Hygiene-Hinweise des

Kultusministeriums vom 22.4.2020 im Einzelnen

 

Abstandsgebot: Mindestens 1,50 m Abstand halten. Davon ausgenommen sind solche Situationen, in denen eine engere körperliche Nähe nicht zu vermeiden ist; in diesen Fällen sind geeignete Schutzmaßnahmen wie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich.

 

Gründliche Händehygiene (z. B. nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen; nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln; nach Kontakt mit Treppengeländern, Türgriffen, Haltegriffen etc.; vor und nach dem Essen; vor dem Aufsetzen und nach dem Abnehmen einer Mund-Nasen-Bedeckung; nach dem Toiletten-Gang).

  1. a) Händewaschen mit hautschonender Flüssigseife für 20 – 30 Sekunden oder, wenn dies nicht möglich ist,
  2. b) Händedesinfektion: Das sachgerechte Desinfizieren der Hände ist dann sinnvoll, wenn ein gründliches Händewaschen nicht möglich ist. Dazu muss Desinfektionsmittel in ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände einmassiert werden. Dabei ist auf die vollständige Benetzung der Hände zu achten

 

Husten- und Niesetikette: Husten und Niesen in die Armbeuge gehören zu den wichtigsten Präventionsmaßnahmen! Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu anderen Personen halten, am besten wegdrehen.

 

Mund-Nasen-Bedeckung tragen: Das Risiko, eine andere Person durch Husten, Niesen oder Sprechen anzustecken, kann so verringert werden (Fremdschutz). Im Unterricht ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung bei gewährleistetem Sicherheitsabstand nicht erforderlich, gleichwohl aber zulässig. Sollten Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte in der Schule eine Mund-Nasen-Bedeckung verwenden wollen, so spricht nichts dagegen.

 

Mit den Händen nicht das Gesicht, insbesondere nicht die Schleimhäute berühren, d. h. nicht an Mund, Augen oder Nase fassen.

 

Keine Berührungen, Umarmungen und kein Händeschütteln praktizieren.

 

Öffentlich zugängliche Handkontaktstellen wie Türklinken oder Fahrstuhlknöpfe möglichst nicht mit der Hand anfassen, z. B. Ellenbogen benutzen.

 

Bei Krankheitszeichen (z. B. Fieber, trockener Husten, Atemprobleme, Verlust Geschmacks-/Geruchssinn, Halsschmerzen) in jedem Fall zu Hause bleiben und ggf. medizinische Beratung/Behandlung in Anspruch nehmen.